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Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs, Januar 2023

Aktualisiert: 22. Juni 2023


 
Der Bundesgerichtshof hat ein Urteil des Landgerichts Düsseldorf bestätigt und einen Düsseldorfer Internisten zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und vier Monaten sowie einem Berufsverbot von vier Jahren verurteilt, nachdem er bei zwei Patientinnen eine Gesäßvergrößerung durchgeführt hatte. Die beiden Patientinnen starben an den Folgen der Eingriffe. Das Urteil des BGH geht aber lediglich auf unzureichende Aufklärung der Patientinnen ein und nicht auf die Qualifikation des Behandlers. Die aktuelle Rechtslage in Deutschland erlaubt es approbierten Ärzten, auch außerhalb ihres Fachgebiets tätig zu sein, was zu unqualifizierten Behandlungen führen kann. Eine Verschärfung der Gesetzeslage ist notwendig. Ein Qualitätskriterium für Schönheitseingriffe ist der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Patienten sollten bei der Auswahl der Behandlers hierauf achten.

Daher sei es umso wichtiger, dass Patient:innen von adäquat ausgebildeten Fachärzten behandelt werden, insbesondere auch bei minimalinvasiven Eingriffen wie Faltenunterspritzungen oder Botox Behandlungen. Schwerwiegende Komplikationen, wie etwa Erblindungen, sind auch hier möglich. Deshalb sei es unabdingbar, dass die behandelnden Ärzt:innen anatomische Kenntnisse und manuelles Geschick besitzen. Mit Plastischen und Ästhetischen Chirurg:innen sind Patient:innen hier auf der sicheren Seite, da diese in ihrer sechsjährigen Weiterbildung die Plastische Chirurgie mit Wiederherstellung von Form und Funktion von Kopf bis Fuß lernen und auch bei Komplikationen wissen, was zu tun ist. Zur Orientierung empfehlen wir die Arztsuche auf www.dgpraec.de sowie einen Blick in die dort hinterlegten Tipps zur Arztsuche.
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